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11/09/2001

Es jähren sich heute zum fünften Mal die Terroranschläge auf das World Trade Center udn auf andere Ziele in den USA.

Vermutlich weiß wirklich jeder noch, was er damals zu diesem Zeitpunkt gemacht hat und wie er von diesem großen Unglück erfahren hat. Ich für meinen Teil befand mich gerade auf einem Schüleraustausch in der polnischen Stadt Danzig und war fast 16 Jahre alt. An diesem Tag, zum zeitpunkt der Katastrophe befanden wir uns mitten in der Besichtigung eines ehemaligen Konzentrationlagers. Irgendwie ziemlich makaber. Erfahren haben wir von den Ereignissen, als wir mit dem Bus wieder an unsere Gastschule ankamen und uns unsere polnischen Gastgeber aufgeregt entgegenliefen und uns wirres Zeug erzählten. Keiner wollte es so recht glauben, zumal wir eh kaum etwas verstanden haben.

Zuhause angekommen, bat ich meine Austauschpartnerin umzuschalten, der Fernseher lief bereits. Sie stellte einen englischen Nachrichtensender ein, so dass ich auch etwas verstehen konnte. Und so kauerte ich im Sessel, verstand kaum etwas und war total geschockt. Ich glaubte nicht, was ich sah, wollte wegschauen, war aber dennoch viel zu gebannt.

Ich rief schließlich meine Mutter an, die mir dann alles auf deutsch und verständlich erzählte. Es war total unrealistisch, ich wollte eigentlich nur noch nach Hause, da ich schon etwas Angst hatte. Vor dem was kommen mag, es wusste ja niemand irgendetwas. Ich hatte zuvor auch noch nie bewusst etwas von Terroristen gehört.

Wenn man sieht, welche Maße das ganze heutzutage angenommen hat, dann ist es erstaunlich und erschreckend.
11.9.06 16:16


Eplus macht Wünsche wahr?!

Eplus hat mir gerade acht SMS geschickt, die sie mir vorher unterschlagen haben. Ist das nicht großartig? So ein scheiß Laden. Ich bekam gerade schon Nachfragen, ob ich Leute immer einfach ignorieren würde. *g*
11.9.06 16:03


Abendstund hat Gold im Mund

Gestern stand mal wieder ein Ausflug in die große, große Stadt an - es ging nach Köln. Da Vicky dort mittlerweile wohnt (in wirklich toller Lage, 3 Minuten Fußweg zum Neumarkt), sind wir zu ihr und haben erst einmal ein wenig gesungen, indem wir Singstar gespielt haben. Ich glaube sämtliche Nachbarn musten sich die Ohren zu halten, aber ein bisschen Schwund ist überall :P

Vorher hatten wir uns noch beim Kiosk mit Bier eingedeckt (Ich liebe Desperados <3), damit das Singen auch besser klappt. haben übrigens auch wieder diverse Junggesellenabschiede gesehen, einen von einem Mädel, dass bestimmt nicht älter war als wir. da haben wir doch schon ein wenig gestaunt.

Anschließend gings noch in unsere mittlerweile fast Lieblingsbar, wo wir auch zu WM-Zeiten die meiste Zeit verbracht haben. Der "Biergarten" ist noch viel schöner geworden, hat mittlerweile nen richtigen Loungecharakter. Es gab sogar Decken für die frierenden Gäste, wie mich zum beispiel ). Habens uns dort zu dritt gut unterhalten, hat mich allerdings auch nachdenklich gemacht. Ich hatte allerdings auch leicht einem im Tee, ansonsten wäre es zu derartigen gesprächen gar nicht gekommen. Auf jedenfall war es doch sehr lehrreich und recht haben sie...
10.9.06 17:43


Das Protokoll des Grauens

23.45 Uhr: Silke L. aus P. geht langsam die Treppen hoch. Sie betritt ihr Zimmer, schaut sich wie immer einmal um, ob nicht irgendwelche Krabbeltiere in ihrem Zimmer sich vergnügen. An der hintersten Ecke bleibt der Blick plötzlich wie erstarrt heften. Sie kreischt los. Eine fette, beharrte, beinahe handtellergroße, schwarze Spinne hält sich in der Ecke auf ihrer himmelblauen Tapete auf.

23.47 Uhr: Ihre Schwester kommt eilig angelaufen, schaut sich das Untier an, macht den Staubsauger starklar und will sie einsaugen. Doch in diesem Moment verflüchtigt sie sich hinter den Schrank. Man kommt nicht mehr dran. Das Entsetzen ist groß.

24:00 Uhr:  Beim leuchten in die Schranritze sieht man das Viech. Sie rüttelt am Schrank, damit das Tier weiter hervorkommt, aber das gegenteil wird erreicht, sie rennt wieder nach hinten.

00:10 Uhr: Mögliche Lösungen werden diskutiert. Insektenspray -pro und contra. In ihrer Verzweifelung versucht sie ihre Mutter anzurufen (die sich in ihrem wohlverdienten Urlaub in Spanien befindet xD). 

00:11 Uhr: Diese ruft zurück, versucht ihren Ärger zu unterdrücken und fordert Silke L. auf, sie im Hotel anzurufen.

00:12 Uhr: Der spanische Rezeptionist hat mich glücklicherweise verstanden und verbindet mich. Ihre Mutter redet ihr gut zu und bietet ihr an, in ihrem bett zu schlafen. Wirklich beruhigt ist sie nicht und bereitet sich auf den Angriff mit dem Insektenspray vor.

00:19 Uhr: Die roten Zahlen des Radioweckers leuchten unerbittlich. Mutig besprüht sie alle seiten des Schrankes, wühlt sich durch Spinnweben und Staubflusen (wobei letzteres eindeutig überwiegt).

00:35 Uhr: Zweite Runde Insektenspray. Mittlerweile stinkt es gewaltig, die Luft wird dünn.

00:40 Uhr: Es wird beschlossen, dass die Spinne nun 20 Minuten zeit bekommt, in dem stickigen Raum umzukommen. Derweil verbringen die Schwestern die zeit in einem anderen Raum und schauen mehr oder weniger "Message in a bottle".

01:20 Uhr: In der Hoffnung, dass das Ding vergiftet ist, machen sie sich wieder auf den Weg. Mutig betriet Silke L. das dunkle Zimmer, macht das Licht an und sieht es: Sie Spinne krabbelt an der Wand über ihrem bett. Schnell den Staubsauger genommen und weg damit. Endlich frieden. Zitternd führt sie einen Freundentanz aus.

 
01:30 Uhr: Noch leicht panisch legt sie sich unruhig schlafen. Das Grauen hat sein Ende gefunden.

9.9.06 13:08


Notiz

Mein Anruf bei der Hotline hat 9,75€ gekostet. -.- Unfassbar, was man für das Geld alles machen könnte. Naja, es ist nur Geld.
Aber gebracht hat es vermutlich auch nichts. Das Geld hätte ich auch irgendwem an der Straßenecke in die Hand drücken können. Da wäre es besser aufgehoben gewesen, als bei diesen Aasgeier. *grml*

Merke: Rufe niemals die Eplus-Hotline an.
5.9.06 13:46


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